Installationskonzept

Grundidee

Wir erweitern eine, im Stadtraum bereits vorhandene, Bank mit deplatziert und artifiziell wirkenden Bauteilen, darunter ein Antriebs- und Sicherheitssystem, Begrenzungsmarkierungen und weiteren Dingen. Die Bänke im Stadtraum sind immer paarweise aufgestellt. Nicht so, am Standort dieser Installation. Hier ist nur eine Bank vorhanden. Am leeren, zweiten Platz befinden sich ebenfalls Bodenmarkierungen, Spuren von Ruß und ein abgerissener Kabelstrang. Damit wird der Eindruck erweckt, dass hier etwas fehlen muss.

Szenario

Mit Hilfe eines Sockels wird den Besuchern erläutert, dass bei Ausgrabungen in Dresden die Baupläne für Alientechnologie gefunden wurden. Es handelt sich dabei um die Transportkapseln zu Raumschiffen. An Ort und Stelle hat die Stadt Dresden einen Nachbau angefertigt.

Aufbau

Um beide Bänke wird sind Begrenzungen angebracht, die die Landezone markieren. Dazwischen befindet sich ein hellweißer, dreiseitiger Sockel, der futuristisch anmutet und von allen Seiten gut einsehbar ist. Der entstandene Raum zeigt einfach eine Begrenzung zwischen "außenstehend und nicht involviert sein" und "einbezogen sein und auf den Transportvorgang warten". Dass die vorhandene Transportkapsel defekt ist, kann der Betrachter bereits erahnen, da sich die Bank noch an Ort und Stelle befindet. Es wurde noch niemand ins Weltall geschossen. Die zweite Transportkapsel scheint allerdings zu funktionieren, die Bank muss gerade unterwegs sein. Auf dieser Seite blinkt eine Warnmeldung, die besagt, dass die Bank jederzeit wieder landen kann und das Betreten des Landebereichs streng verboten ist. Gewarnt wird vor allem vor Kopfverletzungen.

Ablauf

Besucher erreichen den Ort und werden auf die Installation aufmerksam. Auf einem Schild auf einem weißen Sockel ist folgendes zu lesen: "Booster-Bänke zum Transfer zwischen Mutterschiff und Erde". Dazu gibt es eine Erklärung der Stadt Dresden, die die Rekonstruktion dieser uralten Alientechnologie beschreibt. Rechterhand bemerken die Betrachter die transportbereite Bank und ein Schild mit der Aufschrift "Bitte anschnallen!". Auf der linken Seite befinden sich lediglich Spuren, die die Existenz eines baugleichen Transportgeräts erahnen lassen. Setzen sich nun einer oder mehrere Besucher und wird der Sicherheitsgurt geschlossen, so heulen lautstark kräftige Flugmotoren auf. Damit wird der Startvorgang initiiert. Die ganze Bank beginnt zu vibrieren, die seitlich angebrachten Turbinen richten sich auf und Rauch wird verströmt. Kurz darauf kommt es zu einem lauten Knarzen und Quitschen. Mit einem Warnton bricht der Startvorgang ab, die Turbinen fahren allmählich wieder herunter. Anschließend ertönt ein Signal, das den Besuchern signalisiert, dass sie sich abschnallen können. Das wird auch textuell unterstrichen, indem sich im nahestehenden Sockel eine Klappe öffnet, die weitere Instruktionen bereitstellt.

Aliens in Dresden
Modellhafter Aufbau
Alienschrift
Gesamtüberblick
Fundort der Alientechnologie
Fundort der Alientechnologie